Violet Spring/Apalachian Spring

Musik: Aaron Copland und Kevin Volans
Choreographie: Nick Hobbs und Jutta Ebnother
Bühne: Wolfgang Kurima Rauschning
Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley

Premiere am 18. 02. 2011

Das neue Ballett von Jutta Ebnother lässt erkennen, dass inzwischen sieben Jahre vergangen sind, seit die ehemalige Tänzerin (zuletzt Staatstheater Kassel) auf die Seite der Choreographen gewechselt ist und seitdem die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen leitet. Für „Violet Spring“ schrieb sie sich erstmals ihr Programm nicht in einem Libretto vor, dessen Handlung sie dann mit Hilfe der von ihr entwickelten Choreographie nacherzählt. Zum ersten Mal werden die Tänzer selbst, wird ihr Tanz zum Thema des Balletts. Jutta Ebnother hat sich von der ausdrucksstarken Musik Jan Garbareks und der sehr façettenreichen Musik Aaron Coplands inspirieren lassen, als sie ihre Tänzer genau beobachtete und neue Bewegungen für sie erfand, wie sie in ihren Choreographien noch nicht getanzt wurden. Der Tanz selbst ist es, der genau beobachtet sein möchte, der den Zuschauern Gedanken vermittelt. Dass Jutta Ebnother ihrem neuen Ballett die Untertitelzeile „Lost (Soul) – Search – Found“ gegeben hat, verweist darauf, dass sie sich auf die Suche nach der Seele der Tänzer macht – und fündig wird. Auf der Suche gibt es Möglichkeiten für harmonische Gruppentänze, für fast experimentelles Solo, für Ernsthaftigkeit und Humor, für Virtuosität und Gefühl. Zur Suche gehört aber auch dazu, dass sich Tänzer von ihrer Schokoladenseite präsentieren dürfen, um tänzerisch zu prüfen, ob es da noch ein „weiter“ gibt.

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